

Warum gehen wir bei der Montage anders vor als die meisten Hersteller?
Bis zu 75 % der Fenstereffizienz hängen von der richtigen Montage ab. Deshalb betrachten wir die Montage nicht als Zusatzleistung, sondern als wichtigsten Teil der gesamten Lösung.
Bei MINTAL lagern wir die Montage nicht aus. Wir haben ein eigenes zertifiziertes Montageteam, das Teil unseres Unternehmens ist und nach einheitlichen Verfahren von der Planung bis zur Übergabe arbeitet.
Die richtige Montage ist entscheidend
1. Die Fenster montiert ein Team, das sie bis ins Detail kennt
Die Montage wird von Fachleuten durchgeführt, die genau wissen, wie Ihre Fenster entworfen und hergestellt wurden. Alles fügt sich nahtlos zusammen, ohne Improvisationen auf der Baustelle.
2. Ein Unternehmen, eine Verantwortung
Es entstehen keine Situationen, in denen Hersteller und Monteur die Verantwortung hin- und herschieben. Für das Ergebnis ist immer MINTAL verantwortlich.
3. Die Montage ist bereits im Entwurf durchdacht
Details der Installation, Fassadenanbindung, Fensterbänke, Beschattung oder großformatige Elemente werden im Voraus geklärt, nicht erst bei der Montage.
4. Bewährte Verfahren und die richtigen Materialien
Wir verwenden Montageverfahren und Materialien, die die richtige Dichtheit, Stabilität und langfristige Funktion der Fenster gewährleisten.
5. Weniger Stress während der Umsetzung
Die Montage hat einen klaren Ablauf ohne unnötige Eingriffe in die Bausubstanz. Sie wissen immer, in welcher Phase Sie sich befinden.
6. Ein Ergebnis, das jahrelang hält
Die richtige Montage bedeutet bessere Dichtheit, komfortable Bedienung, weniger Serviceeinsätze und eine langfristige Zuverlässigkeit der Fenster.
Aufgrund der Erkenntnisse im Bauwesen im Bereich der Anschlussfugen (Fensteranschluss an die Öffnung) haben wir uns vollständig von dem veralteten, absolut falschen und normativ bereits unzulässigen Montageverfahren – der mechanischen Verankerung (Klammern, Schrauben) und dem Ausschäumen mit isolierendem PUR-Schaum – distanziert.
Wo liegt eigentlich das Problem? Bei einem so in die Öffnung eingesetzten Fenster dringt Feuchtigkeit (Dampf) aus dem Innenraum in den PUR-Schaum ein, und von außen dringt Wasser aufgrund von umlaufenden Rissen im Bereich Rahmen-Mauerwerk ein. Es wurde nachgewiesen, dass durch eine Erhöhung der Feuchtigkeit des PUR-Schaums um 5 % dessen Dämmleistung um ca. 50 % sinkt, wodurch eine Wärmebrücke und nachfolgende Schäden – Kondensation an der Innenseite der Laibungen und Schimmelbildung – entstehen.
Bis zu 75 % der Fenstereffizienz hängen von der richtigen Montage ab
Die korrekte Fenstermontage ist entscheidend für maximale Effizienz und lange Lebensdauer Ihrer Fenster. Bei uns haben Sie die Gewissheit eines Qualitätsprodukts und einer fachgerechten Montage. Überlassen Sie nichts dem Zufall und setzen Sie auf Sicherheit mit MINTAL.
Fachberatung
Die Grundlage der Zusammenarbeit mit unserem Unternehmen ist eine gründliche technische und fachliche Beratung. Die Ausgangsbasis für einen hochwertig ausgearbeiteten Entwurf von Fensterkonstruktionen und Einbaudetails ist die Bereitstellung von Baudokumentation, Projektunterlagen, Grundrissen und Schnitten seitens des Kunden sowie die Kenntnis der grundlegenden gesetzlichen Vorschriften, Normen und Richtlinien seitens des Handelsvertreters.
Das vorgeschriebene und gesetzlich genehmigte Verfahren für die Planung und Durchführung der Montage von Fenstern und Türen ist in der STN 73 3134: 2014 festgelegt.
Angesichts der enormen Vielfalt der angebotenen und verwendeten Materialien in der Anschlussfuge ist seit 2012 die STN 73 3133 in Kraft, die die grundlegenden Anforderungen an die Eigenschaften der in der Anschlussfuge des Fensters mit der umgebenden Konstruktion verwendeten Materialien festlegt. Materialien, die dieser Norm entsprechen, erfüllen die grundlegenden Anforderungen an Luftdichtheit, Wasserdichtheit, Elastizität, Wärmedämmung, Lebensdauer und UV-Beständigkeit und andere.
Die Anforderungen an die wärmetechnischen Eigenschaften von Baukonstruktionen und Gebäuden werden ständig verschärft, die aktuelle Ausgangsbasis definiert seit dem 1.7.2019 die Revision der wärmetechnischen Norm STN 73 0540-2 + Z1 + Z2: 2019.

1. Grundschema der Fenstermontage
- Äußere Ebene – besteht aus dem so genannten dampfdurchlässigen und wasserdichten Band
- Mittlere Ebene – besteht aus der Dämmschicht
- Innere Ebene – Abdichtung (Schutz) der Wärmedämmung mit einer so genannten dampfdichten und wasserdichten Folie
Nach dem Grundsatz „innen dichter als außen" wird eine perfekte Austrocknung der Fuge und somit eine dauerhaft perfekte Dämmwirkung ohne Folgedefekte und Unannehmlichkeiten erreicht.

2. Fenstermontage unter Verwendung von komprimierbarem Polyurethanband für die gesamte Anschlussfuge
- Kompressionsband für die gesamte Ebene des Anschlussfugenbereichs
Materialien der neuen Generation ermöglichen die Abdichtung der Anschlussfuge mit nur einem Produkt, wobei das Prinzip "innen dichter als außen" erhalten bleibt. Diese Eigenschaft wird durch Modifikationen der einzelnen Schichten des Kompressionsbands erreicht. Eine so konstruierte Anschlussfuge ist anschließend wasserdicht, luftdicht, hervorragend wärmedämmend und dauerhaft UV-beständig.

3. Einbau des Fensters in die Ebene der Wärmedämmung
- Befestigungspunkt - Überträgt das Gewicht und die Last des Fensters aus der Ebene der tragenden Konstruktion
- Innenliegende Ebene - Dampfdichtigkeit und Wasserdichtigkeit des Anschlussfugenbereichs
- Mittlere Ebene - Dämmschicht, hat identische oder ähnliche Eigenschaften wie die Wärmedämmung der Wand
- Äußere Ebene - Schlagregendichtheit, Dampfdurchlässigkeit, Belüftung des Anschlussfugenbereichs
Die vorgezogene Fenstermontage bedeutet, das Fenster in die Ebene der Wärmedämmung des Gebäudes zu verschieben. Eine solche Lösung bietet unbestreitbare Vorteile in Form der Eliminierung von Wärmebrücken, der Verschiebung der Isotherme des Taupunkts sowie Energieeinsparungen beim Heizen und Kühlen. Gleichzeitig ist die vorgezogene Montage jedoch anspruchsvoller in Bezug auf Planung, Realisierungszeit und Finanzen, weshalb sie sorgfältig kalkuliert und anschließend im Ausführungsprojekt berücksichtigt werden sollte. Der Schwerpunkt liegt auf der Lösung der Konstruktionsmaterialien, der Festigkeit der tragenden Konstruktion und der Verbindung der Produkte mit dem Boden. Dieses Montagesystem wird überwiegend in Ultra-Niedrigenergiegebäuden, Gebäuden mit nahezu Nullenergiebedarf oder Passivhäusern eingesetzt.

4. Montage von übergroßen Elementen
Bei atypischen überdimensionierten Öffnungsfüllungen oder Elementen in schwer zugänglichen Bereichen sind wir auch auf anspruchsvollste Anforderungen vorbereitet. Mit dem speziellen Minikran UNIC und seiner Manövrierfähigkeit in nur 600 mm breiten Öffnungen wird die Umsetzung auch unter beengten Platzverhältnissen im Außen- wie auch im Innenbereich kein Problem sein.


