Beim Bau oder der Renovierung eines Hauses werden Fenster und Eingangstüren oft als zwei separate Posten behandelt. Aus Sicht des Herstellers und Technikers ist dies jedoch einer der häufigsten Gründe, warum Probleme am Bau entstehen, die sich erst nach Jahren zeigen.

Fenster und Eingangstüren bilden nämlich keine zwei getrennten Elemente. Sie bilden zusammen ein Ganzes, das den Wärmekomfort, die Dichtheit und die langfristige Funktionalität des Hauses maßgeblich beeinflusst.

Wärmebrücken entstehen in den Details

Die größten Wärmeverluste entstehen nicht durch die Fenster oder Türen selbst, sondern an den Stellen ihrer Verbindung mit dem Bauwerk und untereinander.

Werden Fenster und Türen getrennt geplant, kommt es häufig zu Unterschieden in der Konstruktion, der Rahmenstärke oder der Einbaumethode. Das Ergebnis sind Stellen, an denen die Dämmung nicht durchgängig ist. Genau dort entweicht Wärme, sammelt sich Feuchtigkeit und in extremen Fällen entsteht Schimmel.

Bei einer gemeinsamen Lösung werden diese Details als eine Einheit geplant. Die Wärmedämmung ist kontinuierlich und ohne Unterbrechungen, was die Grundlage für ein energieeffizientes Haus ist.

Die Montage entscheidet über das Ergebnis

Auch das hochwertigste Fenster oder die hochwertigste Tür funktioniert nicht richtig, wenn sie nicht korrekt eingebaut ist.

Bei einer gemeinsamen Ausführung wird sichergestellt, dass Fenster und Türen in der gleichen Ebene montiert, korrekt an die Dämmung angeschlossen und so abgedichtet sind, dass keine Undichtigkeiten entstehen. Der Monteur arbeitet mit einem System und kann die Kontinuität der Details garantieren.

Wenn sie getrennt montiert werden, kommt es oft vor, dass jedes Element eine andere Lösung hat. Details werden dann direkt auf der Baustelle angepasst, was das Fehlerrisiko erhöht.

Eingangstüren sind der empfindlichste Punkt

Im Hinblick auf Luftlecks sind Eingangstüren der am stärksten beanspruchte Bereich im Haus. Sie werden ständig geöffnet und geschlossen, sind Wind, Regen und Temperaturschwankungen ausgesetzt.

Wenn sie nicht die gleiche Dichtungs- und Einbauqualität wie die Fenster aufweisen, wird die Gesamtdichtheit des Hauses beeinträchtigt. Das bedeutet nicht nur höhere Heizkosten, sondern auch geringeren Wohnkomfort.

Bei einer Lösung von einem Hersteller lässt sich alles, von der Konstruktion bis zu den Einbaudetails, so aufeinander abstimmen, dass das Haus als eine Einheit funktioniert.

Jedes Detail muss zusammenpassen

Rahmensysteme, Schwellen, Bodenanschlüsse, die Höhe der fertigen Böden oder der Terrassenanschluss. All das sind Details, die eng miteinander verbunden sind.

Werden sie getrennt behandelt, entstehen Kompromisse und zusätzliche Anpassungen. Bei einem gemeinsamen Entwurf ist alles im Voraus durchdacht und die einzelnen Elemente passen natürlich zusammen.

Eine Entscheidung, die Jahre des Wohnens beeinflusst

Fenster und Eingangstüren werden nicht für ein paar Jahre ausgewählt. Es ist eine Entscheidung, die Ihr Haus für Jahrzehnte beeinflussen wird.

Eine gemeinsame Lösung von einem Hersteller gibt die Gewissheit, dass alles so funktioniert, wie es soll. Ohne versteckte Wärmebrücken, ohne Kompromisse bei den Details und ohne Probleme, die erst mit der Zeit auftreten.